Fünf gefragte Ausbildungsberufe

Mit einer Ausbildung können Sie Ihre Karriere in Deutschland starten. Wir stellen Ihnen fünf Ausbildungen in Berufen vor, in denen deutsche Unternehmen derzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen.

Fünf gefragte Ausbildungsberufe

Mechatroniker/in – Kältetechnik

Mechatroniker/in – Kältetechnik

Mechatronikerinnen und Mechatroniker für Kältetechnik arbeiten für Unternehmen, die beispielsweise Klima- und Lüftungsanlagen in Supermärkten, Büros oder Krankenhäusern bauen und reparieren.

Ausbildungsinhalte:

Welche Techniken gibt es, um Bauteile zusammenzufügen? Wie liest man Montagezeichnungen und elektrische Schaltpläne? Solche grundlegenden Fragen stehen am Beginn der Ausbildung. Anschließend trainieren die Auszubildenden, wie komplexe Maschinen und Systeme der Kälte- und Klimatechnik einsatzbereit gemacht und gewartet werden. Auch in der Frage, wie Kälte- und Klimaanlagen möglichst wenig Kosten verursachen und umweltfreundlich betrieben werden können, eignen sich die Auszubildenden Expertenwissen an.

Passt diese Ausbildung nicht perfekt zu Ihnen? Dann gefällt Ihnen vielleicht eine Ausbildung zum Mechatroniker bzw. Mechatronikerin. Klicken sie hier, um mehr über diesen Beruf zu erfahren.

Spezielle Anforderungen:

Der Umgang mit (brennbaren) Kältemitteln erfordert unter anderem ein hohes Maß an Sorgfalt. Die Arbeit auf unterschiedlichen Montageeinsätzen bietet Abwechslung und fordert hohe Flexibilität aufgrund wechselnder Arbeitsbedingungen und –orte. Handwerkliches Geschick sowie technisches Verständnis helfen Ihnen die Aufgaben zu bewältigen.

Lernorte:

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule statt und der praktische Teil in einem Betrieb des Handwerks oder der Industrie.

Dauer: 3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro (Handwerk)

375 - 744

415 - 785

454 - 853

493 - 905

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro (Industrie)

860 - 957

918 - 1.007

977 - 1.096

1.008 - 1.155

Ausbildungsvergütung: vor Steuern und Sozialabgaben; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: August 2016

Branchen

  • Maschinen- und Werkzeugbau
  • Versorgung und Installation
  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Hier erfahren Sie mehr über Deutschlands führende Branchen.

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Beschäftigung in der Montage, im Betrieb und in der Wartung von Kälte- Klima- und Wärmepumpenanlagen
  • Spezialisierung als Kühlhauswärter/in, Kundendienstmonteur/in, Kundendiensttechniker/in, Qualitätskontrolleur/in, Vorarbeiter/in
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z. B. EDV-Kenntnisse oder Fremdsprachenkenntnisse
  • Weiterbildung zum/zur Meister/in oder Techniker/in

Mehr zu diesem Ausbildungsberuf:

Altenpfleger/in

Altenpfleger/in

Altenpflegerinnen und Altenpfleger betreuen, pflegen und unterstützen hilfsbedürftige ältere Menschen in ihrem Alltag. Sie pflegen sie und kümmern sich um eine grundlegende medizinische Versorgung.

Ausbildungsinhalte:

Die Pflegeschule bereitet die Auszubildenden umfassend auf den Alltag in der Pflege von älteren Menschen vor: Sie lernen viel über die Gesundheit und das Leben im Alter und eignen sich Wissen darüber an, wie sie den Gesundheitszustand eines Patienten richtig einschätzen. Auch die erste Hilfe gehört zu den Grundlagen. Später stehen beispielsweise die psychische Betreuung und die Medikamentenversorgung auf dem Ausbildungsplan. In der Pflege und Betreuung älterer Menschen, aber auch in der Beratung der Angehörigen setzen die Auszubildenden ihr Wissen in die Praxis um.

Passt diese Ausbildung nicht perfekt zu Ihnen? Dann gefällt Ihnen vielleicht eine Ausbildung in dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege. Klicken Sie hier, um mehr über diesen Beruf zu erfahren.

Spezielle Anforderungen:

Für den Beruf als Altenpfleger/in sollten Sie aufgrund der Vielzahl der zu betreuenden Personen ein gutes Gedächtnis mitbringen und flexibel sein. Die Pflege erfordert Einfühlungsvermögen, um auf die Bedürfnisse und Sorgen der zu betreuenden Personen eingehen zu können. Da Sie viel mit Menschen zu tun haben, sollten Sie in diesem Beruf besonders gute Deutschkenntnisse mitbringen.

Lernorte:

Bei der Ausbildung zur Altenpflegerin und zum Altenpfleger findet der theoretische Teil in einer Pflegeschule und der praktische Teil im Pflegebetrieb, z. B. Altenheimen oder Krankenhäusern statt.

Dauer: in Vollzeit 3 Jahre, inklusive weiteren Abschluss 3,5 Jahre; in Teilzeit maximal 5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro

1.011

1.072

1.173

Ausbildungsvergütung: vor Steuern und Sozialabgaben; die Vergütung bezieht sich auf den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) - Besonderer Teil Pflege; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: August 2016

Achtung: Insbesondere an privaten Bildungseinrichtungen können für die Ausbildung auch Kosten anfallen. Die Höhe der Kosten hängt von der Bildungseinrichtung ab. Welche Einrichtungen es in Ihrer Wunschregion gibt und welche Kosten dort entstehen, erfahren Sie hier.

Branchen:

  • ambulante Pflege
  • Pflege in Altenheimen und Krankenhäusern

Hier erfahren Sie mehr über Deutschlands führende Branchen.

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Beschäftigung in Krankenhäusern, in der häuslichen Altenpflege sowie in Alten- und Pflegewohnheimen
  • Spezialisierung als ambulanter Pfleger/in, Stomatherapeut/in, Fachberater/in für Altenhilfe, Leiter/in einer Altenpflegeeinrichtung
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z.B. EDV-Kenntnisse oder Fremdsprachenkenntnisse
  • Studium, beispielsweise im Bereich Pflege

Mehr zu diesem Ausbildungsberuf:

Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer und Transport

Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer und Transport

Eisenbahnerinnen und Eisenbahner steuern Personen- und Güterzüge.

Ausbildungsinhalte:

Die zukünftigen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner lernen zu Beginn der Ausbildung die Züge bis in ihre Einzelteile kennen, um die Technik sicher bedienen zu können. Schließlich steuern sie später Zugfahrten, bei denen sie für die Sicherheit der Passagiere oder für die Transportgüter verantwortlich sind. Die Ausbildung bereitet sie auch darauf vor, Züge zu rangieren. Die Auszubildenden können am Ende der Ausbildung zudem Triebwagen prüfen und einsatzbereit machen. Kenntnisse über die Zugaufsicht, die Benutzung von IT-Systemen und die Infrastruktur des Bahnbetriebs runden die Ausbildung ab.

Spezielle Anforderungen:

Das Führen von Loks sowie Betriebsfahrzeugen ist sehr verantwortungsvoll und erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit. Für Wartungs- und Kontrollarbeiten an Zügen und Technik sind handwerkliches Geschick sowie technisches Verständnis erforderlich.

Lernorte:

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule und der praktische Teil in Ausbildungsbetrieben bei Eisenbahnunternehmen statt.

Dauer: 3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro

784

847

911

Ausbildungsvergütung: vor Steuern und Sozialabgaben; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: August 2016

Branchen:

  • Straßen und Schienenverkehr (Unternehmen des schienengebundenen Güter- und Personenverkehrs)
  • Bergbau, Metallerzeugung, Gießerei, Schienenfahrzeuge (Werkbahnen im Stein- und Braunkohlenbergbau, Eisen- und Stahlproduktion oder Schienenfahrzeugbau)

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Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Beschäftigung bei Eisenbahn-Unternehmen
  • Spezialisierung in der Einteilung von Personal
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z. B. EDV-Kenntnisse oder Fremdsprachenkenntnisse
  • Weiterbildung zum/zur Techniker/in, Betriebswirt/in oder Fachwirt/in

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Elektroniker/in für Betriebstechnik

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik montieren und reparieren elektrische Geräte, Maschinen und Anlagen in der Industrie. In Büros und Werkhallen führen sie Reparaturen aus und erklären den Benutzerinnen und Benutzern, wie die Geräte funktionieren.

Ausbildungsinhalte:

Damit die Anlagen in den Produktionshallen sicher und einwandfrei laufen, muss die Elektrik richtig montiert sein. Die angehenden Elektronikerinnen und Elektroniker lernen daher, wie sie Bauteile zusammenbauen, elektrische Größen messen und Steuerungsanlagen prüfen. Die Ausbildung macht sie außerdem zu Experten, die Anlagensteuerung programmieren können und elektronische Installationen planen und ausführen.

Passt diese Ausbildung nicht perfekt zu Ihnen? Dann gefällt Ihnen vielleicht eine Ausbildung in dem Beruf Elektroniker/in – Automatisierungstechnik. Klicken Sie hier, um mehr über diesen Beruf zu erfahren.

Spezielle Anforderungen:

Das Anfertigen von Schaltplänen erfordert nicht nur räumliches Vorstellungsvermögen, sondern auch zeichnerische Fertigkeiten. Zudem sollten Sie für Berechnungen von elektrischen Größen genügend Rechenfertigkeit mitbringen. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind beispielsweise für die Bearbeitung elektronischer Systeme nötig.

Lernorte:

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule statt und der praktische Teil in Ausbildungsbetrieben in der Industrie.

Dauer: 3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro (Industrie)

860 - 957

918 - 1.007

977 - 1.096

1.008 - 1.155

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro (Handwerk)

360 - 660

380 - 710

410 - 830

435 - 910

Ausbildungsvergütung: vor Steuern und Sozialabgaben; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: August 2016

Branchen:

  • Werkzeug- und Maschinenbau
  • Energieversorgung
  • Automatisierungstechnik

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Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Beschäftigung bei Unternehmen für den Aufbau, Betrieb und Instandsetzung von komplexen Maschinen und Geräten unterschiedlicher Art
  • Spezialisierung z.B. in der Qualitätssicherung, Kundendienst oder Produktion
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen wie EDV- oder Fremdsprachenkenntnisse
  • Weiterbildung zum/zur Meister/in oder Techniker/in

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Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik schaffen die Grundlage, dass Heizungen und Klimaanlagen in Gebäuden installiert sowie Wasserleitungen, Waschbecken und Toiletten montiert werden können. Dazu planen, bauen und warten sie Rohre und Anschlüsse.

Ausbildungsinhalte:

Zunächst wählen die Auszubildenden eine der folgenden Spezialisierungen: Wassertechnik, Lufttechnik, Wärmetechnik oder Umwelttechnik und erneuerbare Energien. Damit sie in diesen Bereichen Kundinnen und Kunden beraten und die Anlagen warten und reparieren können, lernen sie, wie Metall und Kunststoff durch Bohren, Schrauben oder Schweißen bearbeitet wird. Auch die Regelungs- und Steuerungssysteme können die Auszubildenden nach Abschluss so bedienen, dass sie Störungen der Anlagen beheben können.

Spezielle Anforderungen:

Gute Rechenfertigkeiten sind für diese Ausbildung wichtig, um Materialbedarf und technische Größen ermitteln zu können. Für die Darstellung von Bauausführungen ist auch zeichnerisches Talent erforderlich. Darüber hinaus sollten Sie eine hohe Service- und Kundenorientierung mitbringen.

Lernorte:

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule und der praktische Teil bei Installationsbetrieben im Handwerk und der Industrie statt.

Dauer: 3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Ausbildungsjahr

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

Ausbildungsvergütung in Euro

630

641

716

753

Ausbildungsvergütung: vor Steuern und Sozialabgaben; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: August 2016

Branchen:

  • Versorgung und Installation
  • Elektroinstallation

Hier erfahren Sie mehr über Deutschlands führende Branchen.

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Beschäftigung bei z.B. Installationsbetrieben für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Spezialisierung z. B. in der Qualitätssicherung, Kundendienst, Wartung oder Produktion
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z.B. EDV-Kenntnisse oder Fremdsprachenkenntnisse
  • Weiterbildung zum/zur Meister/in oder Techniker/in

Mehr zu diesem Ausbildungsberuf:

Vollständiges Dossier "Ausbildung in Deutschland"

Download (PDF 1739 KB)

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