Demografie

Aber die Bevölkerung altert und schrumpft.

Immer mehr ältere Menschen

Zwischen 2000 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Deutschland leicht gestiegen. Ein Grund für diesen sehr geringen Anstieg ist, dass weniger Kinder als früher geboren werden. Gleichzeitig altert die deutsche Bevölkerung: Lag das Durchschnittsalter 1960 in der früheren Bundesrepublik noch bei 35,9 Jahren, ist es im vereinigten Deutschland 2016 bereits auf 44,3 Jahre gestiegen. 2016 waren rund 30 Prozent der Bevölkerung zwischen 45 und 65 Jahre alt. Diese Generation wird nach und nach aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Die nachrückende jüngere Generation kann jedoch - bei gleichbleibender Geburtenrate – die verrenteten Beschäftigten nicht ersetzen. Langfristig stellt dies eine Herausforderung für die Unternehmen im Land dar, die immer weniger Menschen ausbilden und in Zukunft einstellen können. Deutschland braucht Fachkräfte: Neben einer stärkeren Einbindung von Frauen, älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern oder Arbeitslosen im Erwerbsleben können auch internationale Fachkräfte helfen, die entstehende Lücke zu füllen.