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Newsletter Nr. 1/2019

Am 1. August 2012 wurde die Blaue Karte EU als Aufenthaltstitel für hochqualifizierte Fachkräfte aus den sogenannten Drittstaaten in Deutschland eingeführt. Die rechtliche Grundlage ist §19a Aufenthaltsgesetz (AufenthG), welcher auf die Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union zurückgeht. Voraussetzung für die Erteilung der Blauen Karte EU ist, dass eine Arbeitsplatzzusage für eine Beschäftigung vorliegt, mit welcher ein bestimmtes Mindestgehalt erzielt wird. Seit Inkrafttreten in Deutschland ist die Anzahl der vergebenen Blauen Karten EU von Jahr zu Jahr gestiegen (siehe Abbildung). Allein im Jahr 2017 wurden insgesamt 21.727 Blaue Karten EU ausgestellt – 25 Prozent mehr als in 2016 (17.362). Dabei richtet sich die Blaue Karte EU nicht nur an qualifizierte Fachkräfte, die nach Deutschland kommen wollen, sondern auch an Personen aus Drittstaaten, die bereits in Deutschland leben. Beispielsweise können Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen, die hier erwerbstätig werden wollen, die Blaue Karte EU beantragen und damit ihren Status wechseln. In 2017 wurden rund zwei Drittel der Blauen Karten EU an Drittstaatsangehörige erteilt, die sich bereits in Deutschland befanden. Gegenwärtig kommen rund 24 Prozent der Inhaber der Blauen Karte EU aus Indien. Weitere wichtige Herkunftsländer sind China, Russland, Ukraine, Türkei und die USA.

In der neuen Rubrik erhalten Sie auf einen Blick zusammenfassende Informationen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Fachkräftesituation oder Zuwanderung. Es erwarten Sie Fakten, offizielle Statistiken, anschauliche Grafiken sowie weiterführende Informationen rund um Deutschland.

„Make it in Germany“ verfügt über ein starkes Partnernetzwerk. In der neuen Rubrik „Partner und wichtige Portale“ erhalten Sie einen Überblick über Kooperationspartner und Unterstützer, deren Aufgaben und Leistungen sowie weitere wichtige Portale.

Die Blaue Karte EU ist ein attraktiver Aufenthaltstitel für Zuwanderer aus den sogenannten Drittstaaten geworden, zeigt ein aktueller Bericht vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Mit diesem Aufenthaltstitel konnten bereits viele hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen. Um den stark wachsenden Zuzug von Migranten zu betreuen, haben viele Ausländerbehörden in Deutschlands Großstädten Service-Center für ausländische Fachkräfte gegründet, die für die Vergabe von Aufenthaltstiteln speziell im hochqualifizierten Bereich zuständig sind. So wurde in München das Service-Center für internationale Fach- und Führungskräfte als ein Teilbereich der Ausländerbehörde der Landeshauptstadt München zum 01.10.2013 ins Leben gerufen. Nun teilt Sabine Ufholz, aus der Abteilung für Ausländerangelegenheiten im Service-Center, ihre bisherigen Erfahrungen bei der Vergabe der Blauen Karte EU.

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