Das Portal der Bundesregierung
für Fachkräfte aus dem Ausland

Regelungen für den Arbeitsmarktzugang

Bürgerinnen und Bürger aus EU-Mitgliedstaaten und sog. EFTA-Staaten dürfen in Deutschland gemäß dem sogenannten Freizügigkeitsrecht eine Beschäftigung aufnehmen. Sie sind inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gleichgestellt. Der Zugang von internationalen Fachkräften aus Drittstaaten zum deutschen Arbeitsmarkt setzt in den meisten Fällen eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (BA) voraus.

Eine Zustimmung wird in der Regel erteilt, wenn 

  • eine Rechtsvorschrift (Aufenthaltsgesetz, Beschäftigungsverordnung) den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewährt, 
  • ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegt und 
  • keine bevorrechtigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die sog. inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die konkrete Beschäftigung zur Verfügung stehen (Vorrangprüfung) und die Arbeitsbedingungen mit denen inländischer Beschäftigter vergleichbar sind. 

Personen, die keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit brauchen

In bestimmten Fällen wird der Aufenthaltstitel zum Zweck der Beschäftigung auch ohne Zustimmung der BA erteilt:

  • Hochqualifizierte mit einer Niederlassungserlaubnis
  • Inhaber einer Blauen Karte EU (bei Mangelberufen ist die Zustimmung der BA notwendig)
  • Absolventen deutscher Hochschulen
  • Absolventen deutscher Auslandsschulen
  • Führungskräfte, die als leitende Angestellte mit Generalvollmacht oder Prokura ausgestattet sind sowie Gesellschafter von Handelsgesellschaften und leitende Angestellte eines auch außerhalb Deutschlands tätigen Unternehmens auf Vorstands-, Direktions- und Geschäftsleitungsebene. 

Das Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland enthält ausführliche Informationen rund um das Thema Beschäftigung ausländischer Fachkräfte.

Arbeitsmarktzulassungsverfahren durchlaufen

Für die Durchführung des Arbeitsmarktzulassungsverfahrens ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Die Genehmigung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wird mit dem Aufenthaltstitel von der Ausländerbehörde erteilt, wenn die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat. Diese Zustimmung wird in einem behördeninternen Verfahren eingeholt.

Die sog. Arbeitserlaubnisteams der Bundesagentur für Arbeit sind an verschiedenen regionalen Standorten deutschlandweit vertreten. Die Zuständigkeiten und Kontaktdaten erhalten Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. 

Tipp: Der Migration-Check der Bundesagentur für Arbeit gibt erste Orientierung, ob Ihre neue Fachkraft eine Arbeitserlaubnis benötigt und ob diese erteilt werden kann. Hier gelangen Sie zum Migration-Check

E-Mail

Schicken Sie uns Ihre Fragen zum Arbeiten und Leben in Deutschland auf Deutsch oder Englisch. Wir antworten Ihnen so schnell wie möglich.

E-Mail schreiben

Chat

In unserem Chat können Sie Ihre Fragen auf Deutsch oder Englisch direkt an unsere Fachleute stellen, schnell und ohne Anmeldung.

Zum Chat

Hotline

Über unsere Hotline erhalten Sie am Telefon eine persönliche Beratung auf Deutsch und Englisch. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Zur Hotline

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Leben und Arbeiten in Deutschland sowie zu unserer Webseite und unseren Kooperationspartnern.

FAQ lesen

Kontakt

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.