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Onboarding & Willkommenstage

Gerade die erste Woche einer neu eingestellten Person ist besonders wichtig für das Arbeitsklima und die zukünftige Leistungsfähigkeit. Deshalb empfiehlt es sich, die Einarbeitungsphase gut strukturiert zu gestalten. Mit Hilfe eines Onboarding-Prozesses („An-Bord-Holen“) stellen Sie sicher, dass die ausländischen Fachkräfte:

  • fachlich ihre Aufgaben selbständig bewältigen können
  • sich kulturell schnell in den Betrieb integrieren. Das heißt, sie lernen die deutsche Arbeitskultur kennen und können sich mit der Unternehmenskultur identifizieren
  • gut ins Arbeitsteam integriert werden und gute Beziehungen zu den Vorgesetzten und anderen Kolleginnen und Kollegen aufbauen

Ein Onboarding-Prozess beginnt in der Regel mit der Vertragsunterzeichnung und endet frühestens nach der Probezeit, spätestens nach einem Jahr. Wichtig dabei ist, dass Sie die Aufgaben und Abläufe standardisieren. Hilfreich sind hierbei beispielsweise Checklisten und Leitfäden. So sparen Sie bei jeder Neueinstellung Zeit. Im Einzelfall könnte es sinnvoll sein, das Bewusstsein für Diversität in der bestehenden Belegschaft durch entsprechende Trainings zu fördern. So entsteht ein besseres Verständnis für interkulturelle Zusammenarbeit im Betrieb.

Vertiefte Kenntnisse über die Planung und Umsetzung eines Onboarding-Prozesses erwerben Sie im Rahmen von Weiterbildungsseminaren für Führungskräfte. Sie können sich auch von Expertinnen bzw. Experten im Bereich der Mitarbeiterführung beraten lassen.

Willkommenstage organisieren

Willkommenstage sind in der Praxis ein zentrales Onboarding-Instrument. Ziel eines Willkommenstages ist es, den Neueingestellten das Arbeitsumfeld sowie die künftigen Aufgaben vorzustellen. Der Ablauf des ersten Arbeitstages kann wie folgt aussehen:

  • Willkommen heißen: Begrüßen Sie die Neueingestellten und stellen Sie Kolleginnen und Kollegen vor. 
  • Unternehmen vorstellen: Soweit Sie das Unternehmen nicht bereits während des ersten Gesprächs mit der Fachkraft vorgestellt haben, ist jetzt eine gute Gelegenheit für einen Rundgang durch die relevanten Unternehmensbereiche und Abteilungen.
  • Aufgaben besprechen und in den Arbeitsplatz einführen: Zeigen Sie den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz und die Arbeitsmittel. Sie sollten gemeinsam besprechen, welche Aufgaben anstehen und welches die nächsten Schritte in den ersten Tagen sind. Gehen Sie eventuell auch noch einmal auf die noch ungeklärten Personalangelegenheiten ein.
  • Willkommensmappe überreichen: Stellen Sie die wichtigsten Informationen zum Unternehmen in einem Ordner zusammen, der den Neuankömmlingen zur Orientierung und als Nachschlagewerk dienen kann.

Auf der Fachkräfte-Seite von „Make it in Germany“ finden Sie in der Rubrik „Leben in Deutschland“ eine Reihe von relevanten Themen für die ersten Tage in Deutschland. 

Best-Practice Beispiel

Das Unternehmen Innogames GmbH hat in sein Konzept zur betrieblichen Willkommenskultur Onboarding und Willkommenstage integriert. Innogames wurde 2015 mit dem Unternehmenspreis „Mit Vielfalt zum Erfolg“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet. Lesen Sie mehr über das Erfolgskonzept.

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