Fachkräfte aus aller Welt, die in Deutschland arbeiten

Visum für die Arbeitsaufnahme

Qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten benötigen ein Visum, um in Deutschland arbeiten zu können. Erfahren Sie hier, welche Bedingungen für das Visum zur Arbeitsaufnahme erfüllt werden müssen.

Ausländische Fachkräfte aus Drittstaaten müssen in der Regel vor der Einreise nach Deutschland ein Visum bei der deutschen Botschaft im Wohnsitzland beantragen. Eine wichtige Voraussetzung dabei ist die Vorlage eines unterschriebenen Arbeitsvertrages. 

Tipp: Eine Bewerberin oder ein Bewerber aus einem Nicht-EU-Land kann den Arbeitsvertrag (unter Vorbehalt) unterschreiben, bevor sie oder er ein gültiges Visum hat. Sie können in dem Arbeitsvertrag vermerken, dass dieser erst wirkt, sobald ein gültiges Visum erteilt wurde.

Verschiedene Arten von Visa zur Arbeitsaufnahme

Je nach Qualifikationsniveau gelten folgende Arten von Visa zur Arbeitsaufnahme:

Welche Voraussetzungen für die jeweiligen Arten von Visa zu erfüllen sind und wie der Visumprozess abläuft, erfahren Sie auf der Fachkräfte-Seite von „Make it in Germany“ in der Rubrik „Visum“.

Ist die ausländische Fachkraft in Deutschland angekommen, muss sie ihre Aufenthaltserlaubnis beantragen. Diese wird zusammen mit der Genehmigung zur Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland von der Ausländerbehörde erteilt. 

Wichtig: Das Visum zur Einreise ist immer zweckgebunden. Bei der Visumantragstellung muss der richtige beabsichtigte Aufenthaltszweck angegeben werden. Die Einreise zu touristischen Zwecken (Schengen-Visum) berechtigt grundsätzlich nicht zur Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland und schließt die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung aus.

Infobox

Ist Ihre potenzielle Fachkraft im Besitz eines Visums bzw. einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Arbeitsplatzsuche, ist sie oder er berechtigt, Probebeschäftigungen von bis zu zehn Stunden pro Woche zu leisten. Das ermöglicht Ihnen, die Bewerberin oder den Bewerber während eines Probearbeitstages besser kennenzulernen und das Qualifikationsprofil einzuschätzen. Möchten Sie danach die Fachkraft einstellen, muss er oder sie vorher eine Aufenthaltserlaubnis zur Aufnahme einer Beschäftigung bei der zuständigen Ausländerhörde in Deutschland beantragen. Wichtig dabei ist: Die Qualifikation der Fachkraft muss zu der beabsichtigten Beschäftigung passen.

Weitere Informationen im Web

  1. Bundesagentur für Arbeit (BA) Informationen zur Arbeitsmarktzulassung
Internationale Fachkräfte an der Arbeit in einer Werkshalle