Internationale Fachkraft beim Bewerbungsgespräch

Rekrutierungsweg finden

Sie möchten Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen? Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie der Prozess funktioniert und was Sie bei der Auslandsrekrutierung beachten müssen.

Stellenanzeige veröffentlichen

Sie möchten Fachkräfte im Ausland ansprechen?  Dann platzieren Sie Ihre offene Stelle auf der „Make it in Germany“-Jobbörse

Um Ihre Stellenanzeige auf der „Make is in Germany“-Jobbörse zu veröffentlichen, gibt es zwei Optionen: 

  1. Melden Sie Ihre Stelle bei Ihrem örtlichen Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit und geben an, dass Ihre Stellenanzeige auch auf www.make-it-in-germany.com veröffentlicht werden soll.
  2. Melden Sie Ihr Stellenangebot selbst online über die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit (BA) und stimmen Sie der Veröffentlichung auf „Make it in Germany“ zu. Hierzu finden Sie im fünften Reiter „Veröffentlichung“ die Option „Veröffentlichungen bei Kooperationspartnern“, in welcher Sie „Make it in Germany“ – Informationsportal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland auswählen können.

Wichtiger Hinweis: Die Jobbörse beinhaltet Jobs, die eine berufliche Qualifikation bedürfen. Dies ist in der Regel ein Hochschulabschluss oder eine Berufsausbildung. Unqualifizierte Tätigkeiten wie Helferberufe oder Saisonarbeitskräfte sind ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen ist die Zeitarbeit.

Tipp: Idealerweise formulieren Sie Ihr Angebot auch in Englisch. Ausländische Fachkräfte benötigen oftmals weitere Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle. Bitte beachten Sie hierzu die Tipps für die Formulierung einer Stellenanzeige.
 

Job-Börsen im Ausland

Im Internet finden Sie zahlreiche internationale oder landesspezifische Jobbörsen. Schalten Sie Ihre Stellenanzeige dort online oder suchen Sie in den Bewerberpools der Online-Jobbörsen nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Achten Sie bei Ihrer Stellenausschreibung darauf, dass Sie möglichst genau formuliert ist und die Anforderungen konkret beschreibt. Da sich dann auch eine Fachkraft angesprochen fühlt, die die deutschen Fachausdrücke und Umschreibungen nicht so gut kennt.
 

Stellenanzeige über das EURES-Netzwerk

Das EURES-Portal zur beruflichen Mobilität unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei der Suche nach Fachkräften im europäischen Ausland. Wenn Sie sich z.B. als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber im EURES-Portal registrieren, können Sie Lebensläufe von Bewerberinnen und Bewerbern suchen, die Ihren Anforderungen entsprechen. Weitere Informationen finden Sie auf dem EURES-Portal.
 

Messen im Ausland

Der Besuch von Fachmessen im Ausland kann einen zusätzlichen Rekrutierungsweg darstellen. Hier können Sie potenzielle Bewerberinnen und Bewerber persönlich kennen lernen und sich einen ersten Eindruck verschaffen. Ein weiterer Nebeneffekt: Ihr Unternehmen wird auch im Ausland bekannter!
Auch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit ist bei der Organisation und Durchführung von Rekrutierungsveranstaltungen im Aus- und Inland regelmäßig aktiv. Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer +49 (0) 228 713-1313.
 

Soziale Netzwerke nutzen

Nutzen Sie nationale oder internationale Karriereplattformen, um auf Ihr Unternehmen und Ihre Stellenanzeige aufmerksam zu machen. Viele ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in solchen speziellen sozialen Netzwerken aktiv und knüpfen dort Business-Kontakte. Als Unternehmen können Sie i.d.R. dort ein eigenes Profil anlegen, nach passenden Bewerberinnen und Bewerbern suchen oder Stellenangebote einstellen. 

Tipp: Schalten Sie Ihre Stellenanzeige auf Englisch oder in der Landessprache Ihrer künftigen Fachkraft. Damit können Sie besser Bewerberinnen oder Bewerber ansprechen, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt beherrschen. Zudem zeigen Sie, dass Sie ein „weltoffenes“ Unternehmen sind und sammeln gleichzeitig noch Imagepunkte im Ausland. 

Beachten Sie: Melden Sie Ihre offene Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit! Nur so kann auch die (in manchen Fällen) notwendige Zustimmung zur Beschäftigung durchgeführt werden. Mehr dazu erfahren Sie in der Rubrik Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit.

Internationale Fachkräfte an der Arbeit in einer Werkshalle