Das Portal der Bundesregierung
für Fachkräfte aus dem Ausland

Behördengänge & Rechtliches

Anmeldung des Wohnsitzes, Renten- und Krankenversicherung? Zu all diesen Themen müssen Zugewanderte zu verschiedenen Ämtern in Deutschland. Zusätzlich müssen die Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern innerhalb von drei Monaten die Aufenthaltserlaubnis beantragen. Verfügt Ihre Fachkraft noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse, so macht es besonders Sinn, diese bei behördlichen und rechtlichen Angelegenheiten mit Rat und Tat zu unterstützen.

Anerkennung der Qualifikation

Haben Sie Fachkräfte im Gesundheitsbereich eingestellt, dann müssen sie in der Regel ein Anerkennungsverfahren ihres Berufsabschlusses durchlaufen. Ihre neue Fachkraft dabei zu unterstützen, ist auch eine Form der Willkommenskultur. Nach dem neuen Ankerkennungsgesetz hat die Fachkraft aus dem Ausland jederzeit einen Rechtsanspruch auf eine Anerkennung ihres beruflichen Abschlusses. Stellen Sie der Fachkraft Informationen über das Anerkennungsverfahren bereit: zuständige Behörde, Ansprechpartner und Kosten. In der Rubrik „Qualifikationen erkennen und anerkennen“ erfahren Sie mehr.

Weitere Instrumente zur Unterstützung im Anerkennungsverfahren finden Sie bei der Initiative „Unternehmen Berufsanerkennung“.

Das deutsche soziale Sicherungssystem

Beachten Sie, dass ausländische Fachkräfte, die in Deutschland leben und arbeiten, in der gesetzlichen Sozialversicherung die gleichen Rechte und Pflichten haben wie inländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Achten Sie darauf, dass rechtzeitig eine Ersatzbescheinigung beim Finanzamt beantragt wird. Nur für den Fall, dass eine Entsendung nach Deutschland vorliegt, entsteht keine Sozialversicherungspflicht in Deutschland.

Steuern und Sozialversicherung: Fachkräfte aus dem Ausland müssen in der Regel ihr Einkommen in Deutschland versteuern. Darüber müssen Sie Ihre Fachkraft informieren. Klären Sie Ihre Fachkraft darüber auf, welche Steuern und Sozialabgaben von dem Bruttogehalt abgezogen werden. So helfen Sie den ausländischen Fachkräften die Differenzen zwischen Bruttogehalt und Nettogehalt zu verstehen.

Pflichtversicherungen: Informieren Sie Ihre Fachkraft rechtzeitig über die fünf gesetzlichen Pflichtversicherungen: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung. Wichtig ist die Entscheidung für eine Mitgliedschaft in einer Krankenkasse. Achten Sie auch darauf, Ihre Fachkraft bei der Sozialversicherung anzumelden, damit sie zeitnah einen Sozialversicherungsausweis zugeschickt bekommt und damit ein Rentenversicherungskonto eingerichtet wird. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der Rubrik „Leben in Deutschland“.

Gesetzliche Rente: Machen Sie Ihre ausländische Fachkraft auch darauf aufmerksam, dass Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung im Falle einer Rückkehr in das Herkunftsland mitgenommen werden können. Mehr dazu finden Sie in der Rubrik „Jobs“.

Weitere Informationen im Web

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Eine Handlungsempfehlung zum Diversity Management für Unternehmen (Deutsch)
 

Charta der Vielfalt e.V.

Diversity Management in Unternehmen einführen (Deutsch, Englisch)

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