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Akademikerinnen und Akademiker 

Alle Akademikerinnen und Akademiker mit einem anerkannten Hochschulabschluss oder mit einem Hochschulabschluss, der mit einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbar ist, können den Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU” erhalten. Die einzige Voraussetzung ist ein der Qualifikation entsprechender Arbeitsplatz in Deutschland mit einem jährlichen Bruttogehalt in Höhe von mindestens 52.000 Euro im Jahr 2018. 

Akademische Fachkräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Ärztinnen und Ärzte können auch eine „Blaue Karte EU” erhalten, wenn sie genauso viel verdienen wie vergleichbare inländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, mindestens jedoch 40.560 Euro brutto im Jahr (2018). In diesem Fall muss die Bundesagentur für Arbeit (BA) Ihrer Beschäftigung zustimmen. Diese Zustimmung ist nicht erforderlich, wenn Sie Ihren Hochschulabschluss in Deutschland erworben haben. 

Nach 33 Monaten können Inhaber einer Blauen Karte EU eine Niederlassungserlaubnis erhalten. Hierbei handelt es sich um einen unbefristeten Aufenthaltstitel. Wenn die hierfür erforderlichen Sprachkenntnisse der Stufe B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS / CEFR) vorzeitig nachgewiesen werden, kann die Niederlassungserlaubnis bereits nach 21 Monaten erteilt werden.

 Sie erfüllen nicht die Voraussetzungen für die „Blaue Karte EU“? Keine Panik. Neben der Blauen Karte EU gibt es andere Möglichkeiten, in Deutschland als Akademikerin oder Akademiker arbeiten und leben zu können. Wenn Sie einen Ihrer Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz haben, können Sie grundsätzlich nach § 18 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz eine Aufenthaltserlaubnis zur Aufnahme einer Beschäftigung erhalten, wenn die Bundesagentur für Arbeit Ihrer Beschäftigung zugestimmt hat. Um diese Zustimmung müssen Sie sich nicht selbst kümmern. Sobald Sie eine Jobzusage haben, sprechen Sie einfach die für Sie zuständige deutsche Botschaft an, falls Sie noch im Ausland sind. In Deutschland erhalten Sie weitere Hilfestellung bei der Ausländerbehörde beziehungsweise im Welcome Center an Ihrem Wohnort.

Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen 

Sie haben an einer deutschen Hochschule erfolgreich ein Studium absolviert? Dann können Sie in Deutschland eine Arbeit annehmen, die Ihrem Studium angemessen ist. Den benötigten Aufenthaltstitel bekommen Sie bei der zuständigen Ausländerbehörde. Wenn Sie während Ihres Studiums in Deutschland noch keine Arbeitsstelle gefunden haben, können Sie im Anschluss an Ihr Studium von der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu 18 Monate zur Suche nach einem Ihrer Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz erhalten. In dieser Zeit dürfen Sie jede Tätigkeit aufnehmen, um Ihren Lebensunterhalt sicherzustellen. Welche Chancen Ihnen nach dem Studium in Deutschland geboten werden, finden Sie unter der Rubrik „Chancen nach dem Studium“.

Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung

Sie haben eine nicht-akademische Berufsausbildung außerhalb von Deutschland absolviert? Dann können Sie auch mit Ihrem im Ausland erworbenen Abschluss eine Arbeit in Deutschland aufnehmen, sofern folgende Voraussetzungen auf Sie zutreffen:

  • In dem Beruf, den Sie in Deutschland ausüben möchten, besteht ein Engpass an Fachkräften. Auf welche Berufe dies zutrifft, sehen Sie in der sogenannten Positivliste.
  • Ihnen liegt ein konkretes Arbeitsplatzangebot vor. Offene Stellen finden Sie in unserer Jobbörse.
  • Ihr Ausbildungsabschluss muss mit einem deutschen Abschluss als gleichwertig anerkannt sein. Wie Sie diese Anerkennung beantragen, erfahren Sie auf der Website Anerkennung in Deutschland. Die Anerkennung müssen Sie bereits von Ihrem Herkunftsland aus beantragen.

Wenn die zuständige Anerkennungsstelle feststellt, dass für die volle Anerkennung eine Weiterbildung erforderlich ist (zum Beispiel eine betriebliche Tätigkeit im Rahmen eines Anpassungslehrgangs), können Sie zu diesem Zweck eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu 18 Monate (§ 17a Aufenthaltsgesetz) in Deutschland erhalten. Während dieser Zeit können Sie begleitend zu Ihrer Weiterbildung zeitlich uneingeschränkt einer Beschäftigung nachgehen, die zu Ihrem angestrebten Berufsprofil passt.

Über das Punktebasierte Modellprojekt für ausländische Fachkräfte (PuMa) besteht für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten zusätzlich die Möglichkeit, bei Erfüllung bestimmter Kriterien im Bundesland Baden-Württemberg zu arbeiten – in Berufen, die nicht auf der Positivliste der Bundesagentur für Arbeit stehen. Erfahren Sie mehr über PuMa.

Weitere Informationen im Web

BAMF

Wichtige Informationen zu Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis in Deutschland (Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch)

BAMF

Informationen zum Daueraufenthalt (Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch)

Weitere Links laden

BAMF 

Flyer „Die Blaue Karte EU“ (Deutsch, Englisch)

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