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Arbeiten als Forscher in Deutschland

Deutschland bietet Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Karriere in der Forschung voranzubringen.

Gastdozentur an einer Hochschule: Als Gastdozentin oder Gastdozent können Sie für eine begrenzte Zeit an deutschen Hochschulen eine Lehr- und Forschungstätigkeit ausüben. Eine Gastdozentur hat für alle Seiten Vorteile: Die Studierenden an der Universität profitieren von Ihrer Fachkenntnis und Ihrer interkulturellen Perspektive. Sie selbst wiederum können an einer deutschen Hochschule neue Erfahrungen sammeln, fachliche und methodische Impulse für Ihre eigene Arbeit gewinnen.

Anstellung an einer Hochschule: Natürlich können Sie sich auch auf eine offene Stelle an einer deutschen Hochschule bewerben. Viele Universitäten und Fachhochschulen suchen nach internationaler Verstärkung. Eine Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter können Sie auch mit einer Doktorarbeit kombinieren.

Anstellung im FuE-Bereich eines Unternehmens: Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler haben gute Aussichten, eine Stelle in deutschen Unternehmen zu finden. Besonders gefragt sind Fachkräfte in Bereichen, in denen es in Deutschland zu wenige qualifizierte Bewerber gibt. Dazu zählen Ingenieure und IT-Spezialisten.

Wenn Sie an einer forschenden Tätigkeit in Deutschland interessiert sind, besuchen Sie auch das Portal Research in Germany.
 

In 5 Schritten zur Forschung in Deutschland

1. Job suchen: 

Wenn Sie in Deutschland in der Forschung arbeiten wollen, sollten Sie am besten schon in Ihrer Heimat mit der Stellensuche anfangen. Im Internet finden Sie zahlreiche Jobportale, die eine Stellensuche speziell für Forschung und Wissenschaft anbieten. Eine Übersicht über diese Jobportale erhalten Sie auf der Website Research in Germany.
 

2. Finanzierung und Förderung: 

Um in Deutschland als Forscherin oder Forscher zu arbeiten, müssen Sie nachweisen, dass Sie Ihr Leben hier finanzieren können. Viele wissenschaftliche Angestellte werden in Deutschland nach Tarifverträgen bezahlt und können daher bei einer Vollzeitstelle mühelos Ihren Forschungsaufenthalt finanzieren. Die Finanzierung Ihres Forschungsaufenthalts können Sie auch über ein Forschungsstipendium sichern. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie in Deutschland für einen bestimmten Zeitraum ein Projekt umsetzen wollen. Viele Institutionen fördern internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete. Eine Übersicht finden Sie auf der Website Research in Germany.
 

3. Visum:

Ob Sie für Ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland ein Einreisevisum oder eine Aufenthaltserlaubnis benötigen, erfahren Sie in der Rubrik „Wer braucht ein Visum?“. In der Regel ist ein Visum bzw. eine Aufenthaltserlaubnis erforderlich, wenn Sie nicht aus der EU, EWR oder der Schweiz stammen. Welche Voraussetzungen für die Visumerteilung gelten, erfahren Sie in der Rubrik „Visum zum Forschen“.
 

4. Perspektiven für die Familie:

Als Bürgerin oder Bürger eines EU-Staats haben Ihre Ehepartner und Kinder dieselben Rechte auf Freizügigkeit wie Sie und können ohne Visum mit Ihnen hierherziehen. Wenn Sie nicht aus der EU stammen, aber eine Aufenthaltserlaubnis als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler oder als Forscherin bzw. Forscher haben, hat auch Ihr Ehepartner das Recht auf eine Aufenthaltserlaubnis, mit der sie oder er in Deutschland jede Arbeitsstelle annehmen kann. Und Ihre Kinder können Sie selbstverständlich auch mitbringen. Weitere Informationen über Schule und Kinderbetreuung erhalten Sie in der Rubrik „Mit der Familie in Deutschland leben“.

Karrierechancen für Ehepartner: Viele Hochschulen in Deutschland unterstützen auch Ihre Partnerin oder Ihren Partner bei der Stellensuche. So genannte Dual Career Services und auch die Welcome Center der Hochschulen begleiten Ihre Familie und Sie auf dem Weg nach Deutschland und unterstützen Sie beim Einleben. Im Dual Career Netzwerk Deutschland (DCND) sind derzeit ungefähr vierzig Hochschulen vertreten. Sollte Ihr Wunscharbeitgeber nicht auf dieser Liste vertreten sein, fragen Sie ihn doch einmal direkt nach seinen Unterstützungsangeboten zum Thema Familie.
 

5. Sprachkenntnisse:

Deutschkenntnisse müssen Sie als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler bzw. Forscherin oder Forscher normalerweise nicht nachweisen, weil in internationalen Forschungsteams häufig Englisch gesprochen wird. Auch Ihre Ehepartner müssen keine Deutschkenntnisse haben. Aber natürlich hilft Ihnen die deutsche Sprache beim Austausch mit deutschen Kolleginnen und Kollegen, den Studierenden oder den Beschäftigten in Unternehmen und Verwaltung. Sprachkenntnisse helfen Ihnen und Ihrer Familie ebenso, sich in Deutschland einzuleben und ein neues Zuhause und Freunde zu finden. Nützliche Tipps zum Thema „Deutsche Sprache“ finden Sie hier im Portal.

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