Chemiker/in
Umweltbundesamt Dessau-Roßlau Referenznummer: 10000-1206857263-S- Vollständige Jobbezeichnung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für lösemittelverarbeitende Betriebe
- Arbeitszeit: Teilzeit - Abend, Vollzeit, Teilzeit - Nachmittag, Teilzeit - Vormittag
- Arbeitsort: Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)
- Unternehmensgröße: Zwischen 501 und 5.000
- Art des Jobangebots: Anstellung
- Art des Arbeitsvertrags: Unbefristet
- Online seit: 17.06.2026
Für unser Fachgebiet III 2.1 “Übergreifende Angelegenheiten, Chemische Industrie, Feuerungsanlagen” suchen wir für ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eine*n
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin (m/w/d) für lösemittelverarbeitende Betriebe
Wir ermutigen Berufseinsteiger*innen ausdrücklich zur Bewerbung.
Menschen mit Schwerbehinderung sind uns besonders willkommen.
Wir laden qualifizierte Frauen ausdrücklich zu einer Bewerbung ein.
Bewerbungen von Beamten*Beamtinnen werden im Einzelfall geprüft.
Ihre Aufgaben:
- Weiterentwicklung des europäischen (Besten Verfügbaren Techniken) und nationalen Standes der Technik der Emissionsminderung für Branchen, die Lösungsmittel verwenden (BVT-Merkblatt Surface Treatment with Solvents, 2. und 31. Bundes-Immissionsschutzverordnung [BImSchV], Anhänge der Abwasserverordnung), z. B. Automobillackierung, Druckereien, Chemische Reinigungen und Mitwirkung am Informationsaustausch zur Industrieemissionsrichtlinie
- Weiterentwicklung des Standes der Technik der Emissionsminderung bei Asphaltmischanlagen
- fachliche Begleitung von Projekten aus dem Umweltinnovationsprogramm, des Ressortforschungsplans sowie Begutachtung von Projekten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
- Erarbeitung von Strategien zur weitergehenden Minderung gefährlicher Lösungsmittel (2. BImSchV) und Minderung von Volatile Organic Compounds (VOC) auch für die chemische Industrie
- Mitarbeit im Chemieteam des Fachgebietes zu übergreifenden Fragestellungen
Ihr Profil:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Uni-Diplom) der Fachrichtungen Natur- oder Ingenieurwissenschaften vorzugsweise Chemie, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik oder eines umweltwissenschaftlichen Studiengangs
- sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
Wünschenswert:
- gute Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit
- Berufserfahrung im Umgang mit Anlagen der lösemittelverarbeitenden Industrie
- Verwaltungserfahrung
- fachliche Begutachtung/Bewertung von Projektanträgen
- Fachkenntnisse bei Asphaltmischanlagen
- Erfahrungen in der Bewertung des Standes von Umweltminderungstechniken
Freuen Sie sich bereits jetzt auf:
- die Flexibilität eines modernen Arbeitsplatzes – Möglichkeit der mobilen Arbeit, Gleitzeit, Teilzeitmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
- die Sicherheit des öffentlichen Dienstes –tarifvertraglich geregeltes Entgelt inkl. Leistungsentgelt/ Altersvorsorge/ Jahressonderzahlung
- ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld – in einer offenen, kommunikativen und diversitätsgeprägten Arbeitskultur
- persönliches Wachstum – vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungsoptionen
- eine begleitete Einarbeitung in einem motivierten und kreativen Team sowie durch vielfältige Qualifizierungsoptionen
- Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets
- bei Tätigkeiten in den Fachaufgaben: Gestaltungsspielraum und gesellschaftsrelevante Verantwortung – interdisziplinäre Zusammenarbeit in zukunftsorientierten Aufgabenbereichen im Umfeld der sozial-ökonomischen Transformation und Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Digitalisierung
Bewerbungen bitte ausschließlich über das Portal https://www.interamt.de/koop/app/trefferliste?stellenangebotliste=1458501
Wenn Sie Fachfragen zu der ausgeschriebenen Stelle haben, wenden Sie sich bitte an die weitere Ansprechperson Herr Bernd Krause, Tel.-Nr. +49 340 21033626.
Wenn Sie Fragen zu dem Bewerbungsprozess haben, wenden Sie sich bitte an die Ansprechperson Frau Nicole Liebchen, Tel.-Nr. +49 340 2103 2828.
Unsere Stellenausschreibungen richten sich stets an alle berufsfähigen Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion und Weltanschauung etc. Die Bewerberauswahl erfolgt ausschließlich qualifikationsorientiert. Irrtümer in den Angaben und der Schreibweise vorbehalten.