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für Fachkräfte aus dem Ausland
 

Berufssportler

Der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt steht nicht nur für Ärztinnen bzw. Ärzte oder Ingenieurinnen bzw. Ingenieure offen, sondern auch für die sog. „Speziellen Berufsgruppen“. Hierbei handelt es sich um Fachkräfte, für die ein spezielles Qualifikationsprofil oder ein öffentliches Interesse vorliegt. Auch Berufssportlerinnen und Berufssportler gehören zu dieser Berufsgruppe.

Benötigen Sie eine Aufenthaltserlaubnis?

Als Bürgerin bzw. Bürger der EU, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, benötigen Sie weder ein Einreisevisum noch eine Aufenthaltserlaubnis, um als Berufssportlerin bzw. -sportler in Deutschland Ihrer Tätigkeit nachgehen zu dürfen.

Als Staatsangehörige/r Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea, des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland oder den Vereinigten Staaten von Amerika können Sie ohne Visum nach Deutschland einreisen und die Aufenthaltserlaubnis nach der Einreise einholen.

Sportler/innen oder Trainer/innen aus anderen Staaten benötigen ein Einreisevisum, das sie später in einen Aufenthaltstitel umwandeln müssen. Der entsprechende Aufenthaltstitel erlaubt ausländischen Sportlerinnen und Sportlern bzw. Trainerinnen und Trainern, ihren Sport für eine bestimmte Zeitperiode beruflich in Deutschland ausüben zu können. Sind Sie drittstaatsangehörige/r Berufssportler/in bzw. Trainer/in, müssen Sie demnach den Visumsantrag vor der Einreise bei der jeweils zuständigen deutschen Auslandsvertretung stellen. Für den Antrag ist eine Zustimmung der Ausländerbehörde des beabsichtigten Aufenthaltsortes erforderlich. Es bedarf hingegen keiner Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit. Für einen Aufenthaltstitel müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Die/Der Sportler/in oder Trainer/in hat das 16. Lebensjahr vollendet und soll in einem deutschen Sportverein oder einer vergleichbaren Sporteinrichtung, soweit diese am Wettkampfsport teilnehmen, zum Einsatz kommen.
  • Der Verein oder die Einrichtung zahlt der/dem Sportler/in oder Trainer/in ein für den Lebensunterhalt ausreichendes Gehalt (mindestens 50 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung).
  • Der für die Sportart zuständige Spitzenverband bestätigt im Einvernehmen mit dem Deutschen Sportbund die sportliche Qualifikation als Berufssportler/in oder die fachliche Eignung als Trainer/in.
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